Für ein Süddach mit 35 Grad in Volksdorf ergibt PVGIS 981 kWh je kWp im Jahr, und eine Anlage mit 10 kWp liefert dort rechnerisch rund 9.800 kWh. Die Größe richtet sich nach Verbrauch und Dachfläche, wobei ein kWp 5 bis 7 m² Dach braucht.
Ohne Speicher kostet eine Anlage mit 10 kWp laut co2online und Finanztip 11.000 bis 16.000 Euro, mit einem 10-kWh-Speicher 14.000 bis 22.000 Euro, jeweils für Privatkunden mit 0 % Umsatzsteuer und Stand 2026. Welche Größe zu Ihrem Haus passt und wie wir den Speicher nach dem Verbrauch bemessen, beschreibt die Seite zur Solaranlage auf dem Einfamilienhaus. Das Angebot mit dem Preis für Ihr Dach bekommen Sie nach dem Termin vor Ort.
Speicher und Ertrag über das Jahr
Nach der Faustregel der HTW Berlin sollte ein Speicher höchstens 1,5 kWh je kWp und je 1.000 kWh Jahresverbrauch groß sein, bei 4.000 kWh Verbrauch also höchstens 6 kWh. Größer zu planen bringt wenig, weil die Anlage im Dezember je kWp nur rund 22 kWh erzeugt und der Speicher dann selten voll wird. Von Mai bis August kommt dagegen die Hälfte des Jahresertrags vom Dach, und in diesen Monaten deckt ein passend bemessener Speicher auch den Abend.
Garage, Carport und Garten
Reicht das Hausdach nicht oder liegt es im Schatten alter Bäume, kommen Nebenflächen in Frage. Ein Carport bis 3 m Wandhöhe und 50 m² ist nach der Hamburgischen Bauordnung verfahrensfrei, ebenso die Solaranlage auf seinem Dach. Eine freistehende Anlage im Garten bleibt bis 3 m Höhe und 9 m Länge ohne Genehmigung, sofern kein Denkmal- oder Erhaltungsrecht greift.
In Häusern mit Garage oder Carport kommt oft später ein Elektroauto dazu. Eine Wallbox mit Solarstrom lädt dann den Überschuss vom Dach. Wird sie als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG gemeldet, sinkt das Netzentgelt bei den Hamburger Energienetzen 2026 im Modul 1 um rund 167 Euro brutto im Jahr. Wer das vorhat, sollte die Anlage gleich etwas größer planen.