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Ertrag gerechnetfür Ihr Dach, mit Hamburger StrahlungsdatenSolarpflicht geprüftbei Neubau und DachsanierungAnmeldung inklusivebei den Hamburger EnergienetzenAlle sieben Bezirkevon Altona bis Bergedorf
Photovoltaik in Hamburg — zur Startseite Photovoltaik in Hamburg Solaranlagen, Speicher, Wallbox 0 % MWST auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Photovoltaik Gewerbe: Luftbild einer Gewerbehalle mit Solarmodulen auf dem Flachdach an einem Kanal, Hafenkräne im Hintergrun
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Photovoltaik für Gewerbe in Hamburg

Wir planen Photovoltaikanlagen für Hallen, Werkstätten und Bürogebäude in ganz Hamburg. Angeschafft bis Ende 2027, lässt sich die Anlage mit bis zu 15 Prozent im Jahr abschreiben.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Abstände, Größe und Anmeldung.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon dazu oder kommt bald?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Für Anlagen, die bis 31.12.2026 in Betrieb gehen, gilt die heutige Vergütung.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

Wer in Hamburg eine Halle, eine Werkstatt oder ein Bürogebäude baut, muss Photovoltaik auf mindestens 30 Prozent der Bruttodachfläche setzen. Bei bestehenden Gewerbebauten greift dieselbe Pflicht, sobald mehr als 50 Prozent der Dachhaut erneuert werden, dann gerechnet von der Nettodachfläche (§ 16 HmbKliSchG). Für Betriebe kommt ein steuerliches Fenster hinzu, denn eine bis zum 31.12.2027 angeschaffte Anlage darf degressiv mit bis zu 15 Prozent im Jahr abgeschrieben werden (§ 7 Abs. 2 EStG).

Für die Wirtschaftlichkeit zählt im Betrieb vor allem, wie viel Solarstrom tagsüber selbst verbraucht wird. Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom zum Arbeitspreis der eigenen Stromrechnung, und Kühlung, Lüftung, Maschinen und Büro laufen meist dann, wenn auch die Module liefern. Wir sehen uns deshalb beim ersten Termin Dach, Zählerschrank und den Verbrauch des Betriebs an und legen die Anlage danach aus.

Was gehört zu einer Photovoltaikanlage für den Betrieb?

Zur Anlage gehören Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Verkabelung, gegebenenfalls ein neuer Zählerschrank und auf Wunsch ein Speicher. Dazu kommen Planung, Anmeldung beim Netzbetreiber und die Unterlagen für die Solarpflicht, und diese Schritte übernehmen wir:

  • Verbrauch und Lastgang: Wir werten Stromrechnungen und, wo der Messstellenbetreiber ihn liefert, den Lastgang aus, damit die Anlage zum Bedarf des Betriebs passt.
  • Ertragsrechnung: Für jede Dachfläche rechnen wir den Ertrag mit Hamburger Werten aus PVGIS, auf einem Flachdach mit Ost-West-Aufständerung rund 810 kWh je kWp im Jahr.
  • Planung und Montage: Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion und bei Bedarf einen Speicher für den Abendverbrauch planen und montieren wir, nachdem ein Tragwerksplaner die Dachlast geprüft hat.
  • Anmeldung: Wir stellen den Antrag bei den Hamburger Energienetzen und tragen die Anlage binnen eines Monats nach der Inbetriebnahme ins Marktstammdatenregister ein.
  • Solarpflicht: Wir prüfen, ob Neubau oder Dachsanierung unter § 16 HmbKliSchG fallen und wie groß die Pflichtfläche ist.
  • Wartung: Auf Wunsch übernehmen wir die Wartung der Anlage, denn im Betrieb gehört sie zu den ortsfesten elektrischen Anlagen mit wiederkehrender Prüfung.

Gilt die Solarpflicht auch für Hallen und Bürogebäude?

Ja, § 16 HmbKliSchG unterscheidet nicht zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden. Für eine Lagerhalle gelten deshalb dieselben 30 Prozent wie für ein Wohnhaus, sofern das Dach mindestens 50 m² misst.

Beim Neubau gilt die Pflicht seit dem 01.01.2023, beim wesentlichen Umbau eines bestehenden Dachs seit dem 01.01.2024. Wesentlich ist ein Umbau, wenn mehr als die Hälfte der wasserführenden Schicht erneuert wird; eine zusätzliche Abdichtungsbahn auf dem alten Flachdach zählt nach Auskunft der BUKEA nicht dazu. Laufen muss die Anlage spätestens, wenn das Gebäude oder das neue Dach fertig ist.

Bei Hallen mit leichter Dachkonstruktion entscheidet oft die Statik. Trägt ein bestehendes Dach keine zusätzliche Last, gilt die Anlage nach § 4 PVUmsVO als technisch unmöglich. Wird das Dach als Gewerbefläche genutzt oder ist es zu mehr als 25 Prozent verschattet, kann sie wirtschaftlich nicht vertretbar sein (§ 5 PVUmsVO). Als Härte nennt § 3 PVUmsVO außerdem Nachteile bei der Gewerbesteuer, und den Antrag dafür stellen Sie mindestens drei Monate vor Baubeginn. Wie man die Nettofläche ausrechnet und welche Belege die Behörde sehen will, erklärt der Ratgeber zur Solarpflicht in Hamburg.

Luftbild eines Industriegebiets mit Kanälen und Gleisen, mehrere Hallendächer mit Solarmodulen

Was gilt für Parkplätze und für Flachdächer ab 2027?

Neue offene Stellplatzanlagen mit mehr als 35 Stellplätzen brauchen Module auf 40 Prozent der geeigneten Fläche (§ 16a HmbKliSchG). Das betrifft den Kundenparkplatz eines Markts ebenso wie den Parkplatz für die Belegschaft, und die Module stehen dort meist auf einer Überdachung der Stellplätze.

Für Gebäude mit Baubeginn nach dem 01.01.2027 kommt auf Dächern bis 10° Neigung eine Begrünung von mindestens 70 Prozent der Fläche hinzu (§ 16 Abs. 4 HmbKliSchG). Die Solarpflicht bleibt daneben bestehen, sodass die Module dann aufgeständert über dem Substrat stehen. Wie Aufständerung, Ballast und Bewuchs auf einem großen Dach zusammenpassen, steht auf der Seite zur Photovoltaik auf Flach- und Gründächern.

Was kostet eine Photovoltaikanlage für den Betrieb?

Als Anhalt dienen die Marktpreise, die co2online und Finanztip 2026 für Dachanlagen nennen: 1.100 bis 1.600 Euro je kWp einschließlich Montage. Erhoben sind sie für Privatanlagen, die ohne Umsatzsteuer abgerechnet werden, sodass sie als Nettowerte zu lesen sind.

Posten Marktwert, Stand 2026 Quelle
Anlage mit Montage, je kWp 1.100 bis 1.600 Euro netto co2online März 2026, Finanztip 05.03.2026
Stromspeicher, je kWh Kapazität 300 bis 700 Euro netto Verbraucherzentrale 02.07.2026
Zählerschrank erneuern, falls nötig 1.500 bis 5.000 Euro netto 42watt Juli 2026, Finanztip 05.03.2026
Smart Meter bei über 25 bis 100 kW höchstens 140 Euro im Jahr (Preisobergrenze, brutto) § 30 MsbG, Bundesnetzagentur
Betrieb und Instandhaltung 1 bis 2 Prozent der Investition im Jahr Fraunhofer ISE 20.08.2026

Auf die Rechnung für eine Anlage auf einer Halle kommen 19 % Umsatzsteuer, die ein vorsteuerabzugsberechtigter Betrieb zurückholt. Den Preis für Ihr Dach nennen wir im Angebot, das nach dem Termin am Dach kommt. Darin stehen Leistung in kWp, Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Zählerschrank, Anmeldung und die Ertragsrechnung für jede Dachfläche.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wie rechnet sich Solarstrom im eigenen Betrieb?

Den größten Wert hat der Strom, den der Betrieb selbst verbraucht, weil er Netzstrom zum eigenen Arbeitspreis ersetzt. Den Überschuss nimmt der Netzbetreiber ab und vergütet ihn bei Inbetriebnahme bis zum 31.12.2026 nach den Sätzen der Bundesnetzagentur.

Bei Teileinspeisung sind das 7,70 Cent je kWh für den Anteil bis 10 kWp, 6,66 Cent von 10 bis 40 kWp und 5,44 Cent von 40 bis 100 kWp. Eine größere Anlage erhält deshalb einen Mischsatz aus diesen Stufen. Über 100 kW gibt es keine feste Vergütung mehr, und der Überschuss wird direkt vermarktet.

Wie viel Strom im Betrieb bleibt, hängt vom Tagesablauf ab. Ein Süddach in Hamburg liefert im Juni rund 126 kWh je kWp, im Dezember rund 22 kWh, und von Mai bis August fällt die Hälfte des Jahresertrags an (PVGIS). Ein Betrieb, der im Sommer kühlt oder lüftet und werktags tagsüber arbeitet, nutzt deshalb mehr davon selbst als einer, der vor allem abends Strom braucht.

Beispiel: Hallendach mit 60 kWp

Im Beispiel trägt eine Halle mit Flachdach eine Anlage mit 60 kWp, aufgeständert nach Osten und Westen mit 10° Neigung. Leistung und Eigenverbrauchsanteil sind Annahmen, der Ertrag stammt aus PVGIS, die Vergütung aus den Sätzen der Bundesnetzagentur.

Rechenschritt Wert im Beispiel
Leistung (Annahme) 60 kWp, Ost-West 10°
Ertrag je kWp in Hamburg rund 810 kWh im Jahr (PVGIS 5.3)
Jahresertrag rechnerisch 48.600 kWh
Eigenverbrauch (Annahme: die Hälfte) 24.300 kWh, bewertet mit Ihrem Arbeitspreis netto
Vergütung, anteilig aus 7,70, 6,66 und 5,44 Cent rechnerisch rund 6,43 Cent je kWh
Einspeisung 24.300 kWh zu rund 6,43 Cent

Der Mischsatz ergibt sich aus 10 kWp zu 7,70 Cent, 30 kWp zu 6,66 Cent und 20 kWp zu 5,44 Cent, geteilt durch 60. Den Wert des Eigenverbrauchs setzen wir mit dem Arbeitspreis aus Ihrer Stromrechnung ein, weil Gewerbetarife sehr unterschiedlich ausfallen. Weil die Anlage über 30 kW liegt, prüfen die Hamburger Energienetze vor dem Anschluss die Netzverträglichkeit, und die Erträge sind bei nur einer Gewerbeeinheit nicht mehr einkommensteuerfrei.

Welche Grenzen gelten ab 30 und ab 100 kW?

Mit der Größe der Anlage ändern sich Anmeldung, Messung, Vergütung und Steuer. Die Schwellen, auf die es bei Gewerbeanlagen am häufigsten ankommt, stehen in dieser Übersicht.

Schwelle Was gilt Fundstelle
über 7 kW Smart Meter ist Pflicht § 29 Abs. 1 MsbG
bis 30 kW Netzbetreiber antwortet innerhalb eines Monats, sonst darf angeschlossen werden § 8 Abs. 5 bis 7 EEG
über 30 kW Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung spätestens nach acht Wochen § 8 Abs. 6 EEG
bis 30 kWp je Gewerbeeinheit, höchstens 100 kWp Erträge einkommensteuerfrei § 3 Nr. 72 EStG
über 25 bis 100 kW Smart Meter kostet höchstens 140 Euro im Jahr § 30 MsbG
über 100 kW keine feste Einspeisevergütung, Überschuss in die Direktvermarktung § 21 Abs. 1 EEG

Für Neuanlagen ab dem 01.01.2027 sieht der Regierungsentwurf zum EEG 2027 keine feste Einspeisevergütung mehr vor; Stand 12.10.2026 ist er nicht beschlossen. Wer bis zum 31.12.2026 in Betrieb nimmt, bleibt im heutigen Recht, und die Sätze mit allen Stufen stehen im Ratgeber zur Einspeisevergütung 2026.

Wie behandelt das Finanzamt die Anlage im Betrieb?

Die Anlage ist ein bewegliches Wirtschaftsgut des Betriebs, das linear über 20 Jahre mit 5 Prozent im Jahr abgeschrieben wird. Wer sie zwischen dem 01.07.2025 und dem 31.12.2027 anschafft, darf stattdessen degressiv mit bis zu 15 Prozent im Jahr abschreiben (§ 7 Abs. 2 EStG).

Zusätzlich erlaubt § 7g Abs. 5 EStG eine Sonderabschreibung von bis zu 40 Prozent, verteilt auf das Jahr der Anschaffung und die vier folgenden Jahre. Bleibt die Anlage bei höchstens 30 kWp je Gewerbeeinheit und 100 kWp je Steuerpflichtigem, sind ihre Erträge nach § 3 Nr. 72 EStG steuerfrei. Die Abschreibung spielt dann keine Rolle. Welche Kombination für Ihren Betrieb passt, entscheidet der Steuerberater mit Blick auf Gewinn und Investitionsplan; die Regeln für private Anlagen erklärt der Ratgeber Photovoltaik und Steuer.

Wie läuft das Projekt bis zur Einspeisung?

Vom ersten Termin bis zum Eintrag im Register läuft eine Gewerbeanlage in festen Schritten, und bei Anlagen über 30 kW kommt die Netzprüfung hinzu.

  1. Erster Termin am Dach mit Blick auf Dachaufbau, Zählerschrank, Stromrechnungen und Lastgang.
  2. Prüfung der Dachlast durch einen Tragwerksplaner, bei Flachdächern mit Ballast oder Verankerung.
  3. Angebot mit Anlagenplan, Ertragsrechnung je Dachfläche und Preis.
  4. Antrag im Portal der Hamburger Energienetze, über 30 kW mit Netzverträglichkeitsprüfung.
  5. Montage, Zählersetzung durch den Messstellenbetreiber und Inbetriebsetzung.
  6. Eintrag ins Marktstammdatenregister binnen eines Monats; die Unterlagen zur Solarpflicht bewahren Sie zehn Jahre auf.

Wofür Sie weitere Fachleute brauchen

Die Tragfähigkeit eines Hallendachs berechnet ein Tragwerksplaner, und seine Freigabe liegt vor der Bestellung der Module vor. Erneuert ein Dachdecker die Dachhaut, stimmen wir Termine und Gerüst mit ihm ab, damit die Anlage mit dem fertigen Dach in Betrieb gehen kann.

Abschreibung, Vorsteuer und die Frage, ob die Anlage in den Betrieb oder in eine eigene Gesellschaft gehört, klärt Ihr Steuerberater. Bei Anlagen über 100 kW schließt der Betrieb einen Vertrag mit einem Direktvermarkter, der den Überschuss verkauft. Die Gefährdungsbeurteilung, in der die Prüffrist nach DGUV Vorschrift 3 festgelegt wird, bleibt Aufgabe des Unternehmens.

Wo wir Gewerbedächer in Hamburg montieren

Wir montieren auf Gewerbedächern in allen sieben Bezirken, auf großen Hallen ebenso wie auf der Werkstatt im Hinterhof. Das größte zusammenhängende Gewerbegebiet außerhalb des Hafens liegt in Billbrook und Rothenburgsort mit rund 770 ha und über 1.000 Unternehmen, mehr dazu auf der Seite zur Photovoltaik in Hamburg-Mitte.

Im Harburger Binnenhafen stehen viele Gebäude im Denkmalensemble, dort braucht die Anlage die Genehmigung des Denkmalschutzamts. Die Ortsfakten für den Süden der Stadt stehen auf der Seite zur Photovoltaik in Harburg.

Was Sie für das erste Gespräch bereitlegen

Hilfreich sind die Stromrechnungen der letzten zwölf Monate, wenn vorhanden der Lastgang vom Messstellenbetreiber, Fotos von Dach und Zählerschrank und das Baujahr der Halle. Die Unterlagen schicken Sie per Mail an kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de, die erste Anfrage geht auch über das Formular. Wir melden uns innerhalb eines Werktags, der erste Termin am Dach ist kostenlos.

Häufige Fragen

Gilt die Solarpflicht auch für unsere neue Lagerhalle?

Ja, das Hamburger Klimaschutzgesetz macht beim Dach keinen Unterschied zwischen Halle und Wohnhaus. Hat der Neubau mindestens 50 m² Dachfläche, müssen Module auf 30 Prozent der Bruttodachfläche.

Wir lassen auf dem Hallendach nur eine neue Abdichtungsbahn aufkleben. Müssen dann Module drauf?

Nein, eine solche Regenerationslage ist nach den Antworten der BUKEA kein wesentlicher Umbau. Pflichtig wird die Sanierung erst, wenn mehr als die Hälfte der Dachhaut neu gemacht wird.

Können wir die Umsatzsteuer auf die Anlage zurückholen?

Ja, ein vorsteuerabzugsberechtigter Betrieb holt die 19 % Umsatzsteuer aus der Rechnung über die Vorsteuer zurück. Den Nullsteuersatz gibt es nur für Anlagen auf oder nahe Wohngebäuden, für eine reine Gewerbehalle also nicht.

Wie schnell lässt sich die Anlage abschreiben?

15 Prozent im Jahr sind degressiv möglich, wenn die Anlage zwischen dem 01.07.2025 und dem 31.12.2027 angeschafft wird. Linear verteilt sich der Betrag auf 20 Jahre mit je 5 Prozent. Welcher Weg für Ihren Betrieb günstiger ist, rechnet Ihr Steuerberater aus.

Bekommen wir für eine Anlage mit mehr als 100 kW noch die feste Einspeisevergütung?

Nein, das EEG zahlt die feste Vergütung nur bis 100 kW. Darüber verkauft in der Regel ein Direktvermarkter den überschüssigen Strom, und der Betrieb erhält den Erlös abzüglich der Kosten des Vermarkters.

Wie lange darf sich der Netzbetreiber bei einer größeren Anlage Zeit lassen?

8 Wochen hat er höchstens für das Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung, wenn die Anlage mehr als 30 kW leistet. Bei kleineren Anlagen muss die Antwort innerhalb eines Monats kommen, sonst darf angeschlossen werden.

Braucht die Anlage auf dem Hallendach eine Baugenehmigung?

Nein, die Hamburgische Bauordnung stellt Module auf Dachflächen verfahrensfrei, solange das Gebäude kein Hochhaus ist. Gehört die Halle zu einem Denkmalensemble, muss das Denkmalschutzamt trotzdem zustimmen.

Müssen wir unseren Mitarbeiterparkplatz mit Solarmodulen überdachen?

Nein, solange es ein bestehender Parkplatz ist. § 16a HmbKliSchG betrifft neue offene Stellplatzanlagen mit mehr als 35 Stellplätzen, auf denen dann 40 Prozent der geeigneten Fläche mit Modulen zu belegen sind.

Wir haben die Halle nur gemietet. Müssen wir die Solarpflicht erfüllen?

Nein, verpflichtet sind die Eigentümer des Gebäudes. Sie dürfen die Pflicht aber von einem Dritten erfüllen lassen, zum Beispiel von Ihnen als Mieter, wenn Sie die Anlage auf dem Dach betreiben.

Was bringt ein kWp auf dem flachen Hallendach im Jahr?

810 kWh im Mittel sind es in Hamburg bei Ost-West-Aufständerung mit 10° Neigung, nach Süden aufgeständert 886 kWh. Beide Werte stammen aus unserer Rechnung mit PVGIS 5.3 für den Standort Rathausmarkt.

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Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Photovoltaik für Ihr Haus in Hamburg

Schreiben Sie kurz, um welches Dach es geht. Wir rechnen den Ertrag für Ihr Dach und sagen Ihnen, welche Anlagengröße und welcher Speicher passen — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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