Die Denkmalliste für Altona hat rund 2.970 Einträge, mehr als die jedes anderen Hamburger Bezirks, und das Bezirksamt spricht selbst von einer hohen Dichte an Baudenkmälern. Für eine Solaranlage heißt das, dass wir vor jeder Planung klären, ob Ihr Haus ein Denkmal ist, zu einem Ensemble gehört oder in einem Gebiet mit Erhaltungsverordnung liegt. Das gilt für das Einfamilienhaus in Rissen genauso wie für das Etagenhaus einer Eigentümergemeinschaft in Ottensen, und der erste Termin dafür kostet nichts.
Innerhalb des Bezirks unterscheiden sich die Häuser in den Elbvororten deutlich von denen in den inneren Stadtteilen. In Blankenese haben 68,7 Prozent der Gebäude mit Wohnraum nur eine Wohnung, in Rissen sogar 79,7 Prozent, in Altona-Nord dagegen 8,6 Prozent. Dort hat mehr als die Hälfte der Gebäude sieben bis zwölf Wohnungen, so dass über eine Dachanlage fast immer eine Eigentümergemeinschaft oder ein Vermieter entscheidet.
Auch beim Baualter liegt Altona über dem Hamburger Durchschnitt, denn 32,6 Prozent der Gebäude sind vor 1950 entstanden, in der ganzen Stadt 24,0 Prozent. Bei älteren Häusern sehen wir uns beim ersten Termin deshalb auch Dachstuhl, Eindeckung und Gauben genau an, weil sie bestimmen, wie viele Module auf das Dach passen und wie sie befestigt werden.



