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Ertrag gerechnetfür Ihr Dach, mit Hamburger StrahlungsdatenSolarpflicht geprüftbei Neubau und DachsanierungAnmeldung inklusivebei den Hamburger EnergienetzenAlle sieben Bezirkevon Altona bis Bergedorf
Photovoltaik in Hamburg — zur Startseite Photovoltaik in Hamburg Solaranlagen, Speicher, Wallbox 0 % MWST auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Photovoltaik Einfamilienhaus Hamburg: Freistehendes Einfamilienhaus aus rotem Klinker mit Garage, schwarze Solarmodule auf de
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Photovoltaik für das Einfamilienhaus in Hamburg

Für freistehende Einfamilienhäuser in Hamburg planen wir die Solaranlage nach Dachfläche und Verbrauch. Auf einem Süddach erzeugt eine Anlage mit 10 kWp hier rund 9.800 kWh im Jahr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

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Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Abstände, Größe und Anmeldung.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon dazu oder kommt bald?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Für Anlagen, die bis 31.12.2026 in Betrieb gehen, gilt die heutige Vergütung.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

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Eine Solaranlage mit 10 kWp erzeugt auf dem Süddach eines Einfamilienhauses in Hamburg rund 9.800 kWh Strom im Jahr. Die Einheit kWp steht für die Spitzenleistung der Module unter Normbedingungen, und je kWp braucht die Anlage 5 bis 7 m² Dachfläche. Ohne Speicher kostet eine Anlage dieser Größe laut co2online und Finanztip 11.000 bis 16.000 Euro, Stand 2026, wobei Privatleute darauf 0 % Umsatzsteuer zahlen. Liegen die Module je zur Hälfte nach Osten und Westen, kommen mit derselben Leistung rund 7.700 kWh im Jahr zusammen.

Ein freistehendes Haus teilt keine Wand mit dem Nachbarn, und die Module dürfen deshalb ohne Brandwandabstand bis nahe an den Dachrand reichen. Bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften verlangt die Hamburgische Bauordnung an jeder Trennwand mindestens 0,50 m Abstand, was auf schmalen Dächern viel Fläche kostet. Wie wir die Belegung in diesem Fall rechnen, steht bei der Photovoltaik für Reihenhaus und Doppelhaushälfte.

Beim ersten Termin, der für Sie kostenlos ist, prüfen wir Dachfläche, Ausrichtung und Verschattung und sehen uns den Zählerschrank an. Zusammen mit dem Jahresverbrauch aus Ihrer Stromabrechnung ergibt sich daraus die Größe, die zu Haus und Haushalt passt. Anfragen können Sie den Termin über das Formular, dafür genügen Adresse und Verbrauch.

Was gehört zur Solaranlage auf dem Einfamilienhaus?

Zur fertigen Anlage gehören Module, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Leitungen, ein passender Zählerplatz und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Ein Speicher kommt hinzu, wenn Sie abends und nachts viel Strom brauchen.

  • Module und Unterkonstruktion: Auf Ziegeln und Betondachsteinen sitzen die Module auf Dachhaken und Schienen, auf dem Flachdach auf einer Aufständerung mit Ballast oder Befestigung.
  • Wechselrichter: Er wandelt den Gleichstrom der Module in Wechselstrom für das Hausnetz um und hängt meist im Keller oder im Hauswirtschaftsraum.
  • Zählerschrank: Der neue Zweirichtungszähler braucht einen Platz nach den technischen Vorgaben der Hamburger Energienetze, und in älteren Häusern ist dafür manchmal ein neuer Schrank nötig.
  • Messsystem: Bei mehr als 7 kW Anlagenleistung wird ein intelligentes Messsystem eingebaut, für das bei Anlagen bis 15 kW höchstens 50 Euro im Jahr anfallen.
  • Anmeldung: Den Antrag beim Netzbetreiber und den Eintrag ins Marktstammdatenregister übernehmen wir, und welche Unterlagen dafür nötig sind, steht im Ratgeber Photovoltaik anmelden in Hamburg.

Wie viele kWp braucht ein Einfamilienhaus?

Als Untergrenze nennt die HTW Berlin 0,5 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch, nach oben begrenzt die freie Dachfläche. Bei 4.000 kWh Verbrauch sind das rechnerisch mindestens 2 kWp, auf die meisten freistehenden Häuser passt aber deutlich mehr.

Je kWp rechnen wir mit 5 bis 7 m² Dach, je nach Modulgröße und Zuschnitt der Fläche. Eine freie Südseite mit 60 m² trägt damit rechnerisch rund 9 bis 12 kWp, eine Walmdachseite mit 30 m² rund 4 bis 6 kWp. Gauben, Dachfenster, Schornsteine und Baumschatten verkleinern die nutzbare Fläche.

Mehr als die Untergrenze zu belegen, passt in vielen Fällen, weil Gerüst, Wechselrichter und Anmeldung bei jeder Anlagengröße anfallen. Bei einer größeren Anlage verteilen sich diese Posten auf mehr kWp. Für eingespeisten Strom gibt es bei Inbetriebnahme bis zum 31.12.2026 für den Anteil bis 10 kWp 7,70 Cent je kWh und für den Anteil darüber 6,66 Cent. Eine Anlage mit 15 kWp erreicht damit rechnerisch einen Mischsatz von 7,35 Cent.

Zwei Monteure mit Sicherheitsgurt setzen ein schwarzes Solarmodul auf Schienen eines Ziegeldachs

Welche Dachform bringt wie viel Strom?

Den Ertrag bestimmt vor allem die Richtung der Dachfläche, die Neigung zählt weniger. Ein Süddach mit 35 Grad bringt in Hamburg 978 kWh je kWp, eine Ostseite 781 und eine Westseite 765 kWh.

Dachfläche Neigung Ertrag je kWp und Jahr 10 kWp, rechnerisch
Süd 35° 978 kWh rund 9.800 kWh
Südost 35° 927 kWh rund 9.300 kWh
Südwest 35° 914 kWh rund 9.100 kWh
Ost-West, Mittel beider Seiten 35° 773 kWh rund 7.700 kWh
Nord 35° 508 kWh rund 5.100 kWh
Flachdach, nach Süden aufgeständert 10° 886 kWh rund 8.900 kWh
Flachdach, nach Ost-West aufgeständert 10° 810 kWh rund 8.100 kWh

Gerechnet mit PVGIS 5.3 für den Standort Rathausmarkt bei fester Montage und 14 Prozent Systemverlusten, abgefragt am 12.10.2026. Innerhalb Hamburgs schwankt der Wert für ein Süddach nur zwischen 978 kWh in Blankenese und 1.000 kWh in Bergedorf.

Satteldach

Beim Satteldach entscheidet die Lage des Firsts. Läuft er von Osten nach Westen, zeigt eine Seite nach Süden und trägt den größten Teil der Module, während die Nordseite bei 35 Grad rund 510 kWh je kWp bringt. Bei flachen 15 Grad sind es dort schon 684 kWh, und dann passt auch die Nordseite, wenn Gauben die Südseite klein machen. Läuft der First von Norden nach Süden, liegen beide Seiten nach Osten und Westen, und der Strom verteilt sich auf Vormittag und Nachmittag.

Walmdach und Stadtvilla

Ein Walmdach hat vier geneigte Flächen, die zu den Ecken hin schmaler werden. Auf jede Seite passen deshalb weniger Module als auf ein Satteldach mit gleicher Grundfläche, dafür lassen sich Süd-, Ost- und Westseite zusammen belegen. Wir planen solche Dächer mit mehreren Modulfeldern und einem Wechselrichter, der Felder mit verschiedener Ausrichtung getrennt regelt.

Krüppelwalmdach

Beim Krüppelwalmdach ist nur die Spitze der Giebel abgeschrägt, die beiden großen Dachseiten entsprechen einem Satteldach. Auf den kleinen Walmflächen oben am Giebel findet kaum ein ganzes Modulfeld Platz, deshalb bleiben sie in der Regel frei.

Bungalow mit Flachdach

Auf dem Flachdach eines Bungalows stehen die Module auf einer Aufständerung und bringen nach Süden mit 10 Grad 886 kWh je kWp, nach Osten und Westen 810 kWh. Ost-West braucht weniger Reihenabstand und bringt mehr Module auf dieselbe Fläche. Für Neubauten mit Baubeginn nach dem 01.01.2027 verlangt Hamburg auf Dächern bis 10 Grad außerdem, 70 Prozent der Fläche zu begrünen, wobei die Solarpflicht daneben bestehen bleibt. Statik, Ballast und die Kombination mit Pflanzen beschreibt die Seite zur Solaranlage auf dem Flachdach.

Was kostet die Anlage für ein Einfamilienhaus?

Ohne Speicher liegen die Marktpreise 2026 bei 1.100 bis 1.600 Euro je kWp, die Montage eingeschlossen. Für die üblichen Größen auf einem freistehenden Haus ergeben sich daraus diese Gesamtpreise.

Anlage Ertrag Süddach, rechnerisch Marktpreis ohne Speicher
6 kWp rund 5.900 kWh 6.600 bis 9.600 Euro
8 kWp rund 7.800 kWh 8.800 bis 12.800 Euro
10 kWp rund 9.800 kWh 11.000 bis 16.000 Euro
15 kWp rund 14.700 kWh 16.500 bis 24.000 Euro
Speicher 6 kWh, zusätzlich 1.800 bis 4.200 Euro
Speicher 10 kWh, zusätzlich 3.000 bis 7.000 Euro

Marktpreise für Privatkunden mit Montage und 0 % Umsatzsteuer, Stand 10/2026. Anlagen nach co2online (März 2026) und Finanztip (05.03.2026), Speicher nach der Verbraucherzentrale (02.07.2026). Ertrag mit 978 kWh je kWp gerechnet.

Am stärksten verschieben Gerüst und Zählerschrank den Preis. Für das Gerüst nennt das Portal 42watt 500 bis 1.500 Euro, für einen neuen Zählerschrank 1.500 bis 5.000 Euro, beides Stand Juli 2026. Liegt der Schrank im Angebot über 3.000 Euro, rät Finanztip, nach dem Grund zu fragen.

Der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG gilt für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden und schließt Speicher, Gerüst und einen nötigen Zählerschrank ein. Ihr Angebot schreiben wir nach dem Termin am Dach, wenn Fläche, Leitungsweg und Zustand des Zählerschranks bekannt sind, und darin steht jeder dieser Posten einzeln. Wie sich die Preise nach Größe und mit Speicher zusammensetzen, steht im Ratgeber zu den Kosten einer Solaranlage in Hamburg.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Was gilt beim Neubau eines Einfamilienhauses?

Auf Hamburger Neubauten mit mindestens 50 m² Bruttodachfläche sind seit dem 01.01.2023 Solarmodule Pflicht, und zwar auf mindestens 30 Prozent der Bruttodachfläche (§ 16 HmbKliSchG). In Betrieb gehen muss die Anlage spätestens, wenn das Gebäude fertig ist.

Anders als im Bestand ist beim Neubau die ganze Dachfläche die Bezugsgröße, also auch die Nordseite und die Flächen unter Gauben. Beispiel. Ein neues Satteldach misst 140 m² brutto (Annahme), und belegt werden müssen dann 42 m². Das entspricht rechnerisch einer Anlage mit 6 bis 8,4 kWp, die auf einer Südseite von 70 m² gut Platz findet.

Bauherren planen die Anlage deshalb mit dem Rohbau, denn Leitungswege und ein ausreichend großer Zählerschrank lassen sich vor dem Innenausbau leichter vorsehen als später. Den Nachweis verlangt die Umweltbehörde nur auf Anfrage, die Unterlagen bewahren Sie zehn Jahre auf (§ 9 Abs. 3 PVUmsVO).

Worauf kommt es beim älteren Haus an?

Was bringen 10 kWp einem Haushalt mit 4.000 kWh?

Im Beispiel kommen ohne Speicher rund 1.135 Euro im Jahr zusammen, mit einem Speicher von 6 kWh rund 1.490 Euro, jeweils vor Betriebskosten. Die Beträge sind gerechnet und keine Zusage.

Beispiel. Angenommen wird ein freistehendes Haus mit Süddach und 35 Grad Neigung, auf dem 10 kWp rund 9.800 kWh im Jahr erzeugen. Der Haushalt verbraucht 4.000 kWh (Annahme) und zahlt den Durchschnittspreis von 37,0 Cent je kWh laut BDEW-Strompreisanalyse, Datenstand 08/2026. Die Anlage geht bis zum 31.12.2026 in Betrieb und bekommt 7,70 Cent je eingespeister kWh.

Posten ohne Speicher mit Speicher 6 kWh
selbst genutzter Solarstrom (Annahme nach HTW) 1.300 kWh 2.500 kWh
eingesparter Netzstrom zu 37,0 Cent 481 Euro 925 Euro
eingespeister Strom 8.500 kWh 7.300 kWh
Vergütung zu 7,70 Cent 655 Euro 562 Euro
zusammen im Jahr, vor Betriebskosten rund 1.135 Euro rund 1.490 Euro
Marktpreis der Anlage 11.000 bis 16.000 Euro 12.800 bis 20.200 Euro

Ohne Speicher hat sich die Anlage in diesem Beispiel rechnerisch nach 10 bis 14 Jahren bezahlt gemacht, Betriebskosten nicht eingerechnet. Für Versicherung, Wartung und Reparaturen setzt Fraunhofer ISE 1 bis 2 Prozent der Investition im Jahr an. Den Speicher rechnet die Verbraucherzentrale mit 10 bis 15 Jahren Lebensdauer. Seine Größe von 6 kWh folgt der Faustregel der HTW Berlin für 4.000 kWh Verbrauch.

Für Anlagen, die erst ab dem 01.01.2027 in Betrieb gehen, sieht der Regierungsentwurf zum EEG 2027 keine feste Einspeisevergütung mehr vor, Stand 12.10.2026 nicht beschlossen.

Wie passen Wallbox und Wärmepumpe später dazu?

Beide brauchen viel Strom, deshalb planen wir die Anlage größer und den Zählerschrank mit Platz, wenn eines davon in den nächsten Jahren kommen soll.

Im Beispiel fährt ein Elektroauto 12.000 km im Jahr mit 18 kWh je 100 km (Annahme) und braucht damit 2.160 kWh Ladestrom. Zusammen mit 4.000 kWh Haushaltsstrom steigt der Verbrauch auf rechnerisch 6.160 kWh, und ab mehr als 6.000 kWh ist ein intelligentes Messsystem ohnehin Pflicht. Melden Sie die Wallbox als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG an, zahlen Sie bei den Hamburger Energienetzen 2026 im Modul 1 rund 167 Euro brutto weniger Netzentgelt im Jahr. Wie das Laden mit Solarüberschuss funktioniert, steht bei der Wallbox am eigenen Haus.

Bei der Wärmepumpe fällt der größte Bedarf in die Monate mit dem kleinsten Ertrag. Von November bis Februar erzeugt eine Anlage auf dem Süddach nur 13 Prozent ihres Jahresstroms, im Dezember rund 22 kWh je kWp. Wie viel Solarstrom eine Wärmepumpe trotzdem nutzt, rechnet der Ratgeber Photovoltaik und Wärmepumpe vor.

Einfamilienhäuser mit Solaranlagen, im Hintergrund eine Freileitung mit Strommasten

Vom ersten Termin bis zum neuen Zähler

Vom ersten Termin bis zum Eintrag im Register liegen sieben Schritte, und die Anträge bei Netzbetreiber und Register übernehmen wir.

  1. Termin am Haus. Wir sehen uns Dach, Zählerschrank und Stromabrechnung an und fragen nach Plänen für Auto oder Wärmepumpe, kostenlos für Sie.
  2. Rechnung je Dachfläche. Aus Richtung, Neigung und Verschattung jeder Fläche rechnen wir den Jahresertrag und legen danach Anlagengröße und Speicher fest.
  3. Angebot mit Einzelposten. Module, Wechselrichter, Speicher, Gerüst, Zählerarbeiten und Anmeldung stehen getrennt im Angebot, das Sie nach dem Termin am Dach bekommen.
  4. Antrag beim Netzbetreiber. Den Antrag stellen wir im Portal der Hamburger Energienetze, die bei Anlagen bis 30 kW nach § 8 EEG einen Monat Zeit für die Antwort haben.
  5. Montage. Nach der Zustimmung montieren wir Unterkonstruktion, Module und Wechselrichter samt Leitungen.
  6. Zählersetzung und Inbetriebsetzung. Die Hamburger Energienetze setzen den Zweirichtungszähler, danach geht die Anlage in Betrieb.
  7. Registereintrag. Innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme tragen wir die Anlage im Marktstammdatenregister ein.

Wofür Sie einen anderen Betrieb brauchen

Eine neue Dacheindeckung übernimmt der Dachdecker, und wir stimmen die Montage mit ihm ab, damit beide dasselbe Gerüst nutzen. Bei einem alten Dachstuhl oder einem Flachdach mit schwerem Ballast prüft ein Statiker, ob die Konstruktion die zusätzliche Last trägt.

Für Fragen zur eigenen Steuererklärung mit der Anlage ist der Steuerberater zuständig.

Wo in Hamburg stehen die meisten Einfamilienhäuser?

Wie Sie einen Termin für Ihr Haus bekommen

Für das erste Gespräch helfen die Jahresabrechnung Ihres Stromanbieters, zwei oder drei Fotos vom Dach und vom Zählerschrank und das Baujahr des Hauses. Planen Sie ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder eine neue Eindeckung, sagen Sie es gleich dazu, weil sich Größe und Zeitplan der Anlage danach richten. Schreiben Sie uns über das Formular oder an kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de, dann melden wir uns innerhalb eines Werktags mit einem Terminvorschlag.

Häufige Fragen

Wie viele kWp passen auf ein normales Einfamilienhausdach?

5 bis 7 m² Dachfläche braucht jedes kWp, je nach Modulgröße und Zuschnitt der Fläche. Eine freie Dachseite mit 40 m² trägt damit rechnerisch rund 6 bis 8 kWp. Gauben, Dachfenster und Schatten verkleinern diese Fläche, deshalb steht die genaue Zahl erst nach der Planung am Dach fest.

Müssen wir auf unseren Neubau eine Solaranlage setzen?

Ja, in Hamburg gilt die Pflicht für Neubauten seit dem 01.01.2023, sobald das Dach mindestens 50 m² Bruttodachfläche hat. Die Module müssen dann wenigstens 30 Prozent dieser Fläche bedecken. In Betrieb sein muss die Anlage spätestens zur Fertigstellung des Hauses.

Kann auch die Nordseite unseres Dachs Strom erzeugen?

Ja, bei 35 Grad Neigung kommen dort in Hamburg rund 510 kWh je kWp im Jahr zusammen, bei 15 Grad 684 kWh. Das ist rechnerisch rund die Hälfte bis gut zwei Drittel eines Süddachs. Die Nordseite passt, wenn die Südseite schon belegt ist und Sie viel Strom brauchen, etwa für ein Elektroauto.

Brauchen wir für die Anlage einen neuen Zählerschrank?

Nein, nicht in jedem Haus. Ein neuer Schrank wird nötig, wenn im alten kein Platz für Zweirichtungszähler und Absicherung ist oder er die Vorgaben der Hamburger Energienetze nicht mehr erfüllt. Das Portal 42watt nennt dafür 1.500 bis 5.000 Euro, Stand Juli 2026.

Fällt auf Gerüst und Zählerschrank auch 0 % Umsatzsteuer an?

Ja, nach dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 27.02.2023 gehören Montage, Gerüst, Wechselrichter, Zähler und ein nötiger neuer Zählerschrank zur Anlage. Für sie gilt deshalb ebenfalls der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG. Eine Wallbox trägt 19 % Umsatzsteuer, auch wenn sie zusammen mit der Anlage kommt.

Braucht unser Bungalow mit Flachdach eine Baugenehmigung für die Module?

Nein, auch auf dem Flachdach eines Bungalows ist eine Solaranlage nach § 61 HBauO verfahrensfrei. Steht das Haus unter Denkmalschutz, in einem Ensemble oder in einem Gebiet mit Erhaltungsverordnung, sind trotzdem Genehmigungen nötig. Ob das Dach die zusätzliche Last der Aufständerung trägt, klärt bei Bedarf ein Statiker.

Wie viel weniger bringt eine Anlage auf Ost- und Westseite?

21 Prozent weniger je kWp als auf einem Süddach, rechnerisch 773 statt 978 kWh im Jahr. Dafür lassen sich beide Dachseiten belegen, und der Strom kommt gleichmäßiger über den Tag verteilt. Am Morgen und am späten Nachmittag nutzen Sie so mehr davon selbst.

Wie lange halten Module und Wechselrichter?

25 bis 30 Jahre Leistungsgarantie geben Hersteller laut Finanztip auf Module, mit 80 bis 90 Prozent Restleistung am Ende. Fraunhofer ISE hat an 44 Anlagen eine Alterung von rund 0,15 Prozent im Jahr gemessen. Beim Wechselrichter endet die Garantie meist nach höchstens 10 Jahren, ein Tausch gehört deshalb in die Rechnung.

Ist ein Speicher mit 10 kWh für ein Einfamilienhaus sinnvoll?

Nein, nicht bei einem Verbrauch von 4.000 kWh im Jahr, denn dafür nennt die HTW Berlin höchstens 6 kWh. Ihre Faustregel sieht höchstens 1,5 kWh Speicher je kWp und je 1.000 kWh Verbrauch vor. Ein größerer Speicher würde vor allem im Winter selten voll.

Muss ich die Einnahmen aus der Einspeisung versteuern?

Nein, bei Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind sie nach § 3 Nr. 72 EStG einkommensteuerfrei. Je Steuerpflichtigem gilt das für höchstens 100 kWp. Eine Anlage mit 10 oder 15 kWp auf dem eigenen Einfamilienhaus liegt klar innerhalb dieser Grenzen.

Beratung am Esstisch mit Tablet, Zollstock und einem kleinen Solarmodul-Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Photovoltaik für Ihr Haus in Hamburg

Schreiben Sie kurz, um welches Dach es geht. Wir rechnen den Ertrag für Ihr Dach und sagen Ihnen, welche Anlagengröße und welcher Speicher passen — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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