Eine Wärmepumpe braucht den größten Teil ihres Stroms in der Heizperiode, wenn eine Solaranlage in Hamburg am wenigsten erzeugt. Von November bis Februar kommen nur 13 Prozent des Jahresertrags vom Dach, bei einem Süddach mit 10 kWp rechnerisch rund 1.280 kWh. Solarstrom deckt deshalb vor allem das Warmwasser im Sommer und einen Teil der Heizung im Frühjahr und Herbst.
Trotzdem passen beide zusammen, weil jede Kilowattstunde vom Dach, die die Wärmepumpe tagsüber nutzt, keinen Netzstrom kostet. Für den Strom, den sie weiter aus dem Netz bezieht, zahlen Sie zudem weniger Netzentgelt, denn die Wärmepumpe gilt als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG. Bei den Hamburger Energienetzen bringt die Pauschale aus Modul 1 im Jahr 2026 rund 167 Euro brutto.
Wie viel Solarstrom Ihre Wärmepumpe tatsächlich nutzen kann, hängt von ihrem Verbrauch in jedem Monat ab, und den nennt der Heizungsbaubetrieb in seiner Auslegung. Mit diesen Werten rechnen wir gegen den Ertrag Ihres Dachs, bevor wir die Größe der Anlage festlegen.
