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Photovoltaik in Hamburg — zur Startseite Photovoltaik in Hamburg Solaranlagen, Speicher, Wallbox 0 % MWST auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Photovoltaik Hamburg-Nord: Wohnblock aus dunkelrotem Klinker im Stil der 1920er Jahre mit aufgeständerten Modulen auf dem Fla
Photovoltaik · Hamburg-Nord

Photovoltaik in Hamburg-Nord

Wir planen und montieren Solaranlagen in Hamburg-Nord, von der Jarrestadt bis Langenhorn. In 22 Gebieten des Bezirks muss das Bezirksamt auch eine Dachanlage genehmigen.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Abstände, Größe und Anmeldung.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon dazu oder kommt bald?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Für Anlagen, die bis 31.12.2026 in Betrieb gehen, gilt die heutige Vergütung.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

In Hamburg-Nord gelten 22 städtebauliche Erhaltungsverordnungen, eine weitere für Hohenfelde ist in Aufstellung. In jedem dieser Gebiete muss das Bezirksamt eine Solaranlage genehmigen, auch wenn sie nach der Hamburgischen Bauordnung sonst verfahrensfrei wäre. Dazu kommt der höchste Altbauanteil aller Hamburger Bezirke, denn 36,7 Prozent der Gebäude sind vor 1950 entstanden. Wir klären deshalb für jedes Haus vor dem Angebot, ob Erhaltungsverordnung, Denkmalschutz oder beides gelten, und dieser erste Termin kostet Sie nichts.

Laut Melderegister leben im Bezirk 332.153 Menschen, die meisten von ihnen in Mehrparteienhäusern. Nur 8,9 Prozent der Wohnungen liegen in Ein- und Zweifamilienhäusern, und 28,8 Prozent der Gebäude haben sieben bis zwölf Wohnungen. Über eine Dachanlage in Winterhude, Eppendorf oder Barmbek beschließt deshalb meist eine Eigentümergemeinschaft, während in Langenhorn häufig der Hausbesitzer allein entscheidet.

Wo gelten in Hamburg-Nord Erhaltungsverordnungen?

Das Bezirksamt führt 22 festgestellte Verordnungen, unter anderem für Jarrestadt, Dulsberg, Barmbek-Nord, die Fritz-Schumacher-Siedlung, die Frank'sche Siedlung, Heidberg, die Gartenstädte Siemershöhe und Alsterdorf und mehrere Gebiete in Eppendorf und Winterhude. Welche Straßen dazugehören, zeigt die Übersicht der städtebaulichen Erhaltungsverordnungen in Hamburg-Nord.

Nach dem Informationsblatt des Bezirksamts vom Mai 2024 ist im Geltungsbereich auch für genehmigungsfreie Vorhaben eine Genehmigung einzuholen. Für viele dieser Gebiete hat das Amt Gestaltungsmerkmale beschrieben, und an ihnen richten wir die Planung aus.

Gebiet Dach und Fassade laut Gestaltungsmerkmalen oder Denkmalliste Schutz Was das für die Module heißt
Jarrestadt, Winterhude Blöcke der 1920er und 1930er Jahre, in der Regel Flachdächer mit Attika-Dachgeschossen, roter Backstein Erhaltungsverordnung, Ensemble mit rund 300 Adresseinträgen Module hinter der Attika, von der Straße aus kaum zu sehen
Dulsberg geneigte Walmdächer, dunkelroter Backstein Erhaltungsverordnung Belegung auf mehrere Dachseiten verteilt
Fritz-Schumacher-Siedlung, Langenhorn Reihenhäuser mit durchgängig gedecktem Satteldach, einheitliche Dachdeckung Erhaltungsverordnung, Ensemble mit rund 450 Adresseinträgen Abstimmung mit Denkmalschutzamt und Genossenschaft
Frank'sche Siedlung, Klein Borstel Siedlung aus den Jahren 1935 bis 1939 Erhaltungsverordnung, Ensemble mit rund 560 Adresseinträgen Zustimmung von Denkmalschutzamt und Bezirksamt
Wolfgang-Borchert-Siedlung Siedlungsensemble Ensemble mit rund 200 Adresseinträgen Zustimmung des Denkmalschutzamts

Quellen: Bezirksamt Hamburg-Nord, Gestaltungsmerkmale der Erhaltungsverordnungen; Denkmalliste des Denkmalschutzamts, Stand 17.08.2026, eigene Auszählung.

Insgesamt hat die Denkmalliste für Hamburg-Nord rund 2.870 Einträge. Nach der Praxishilfe des Denkmalschutzamts vom Juni 2025 ist eine Solaranlage auf einem Denkmal trotzdem in der weit überwiegenden Zahl der Fälle genehmigungsfähig. Auf einen vollständigen Antrag will das Amt nach vier Wochen antworten. Wie ein Antrag aussieht und welche Fälle als komplex gelten, beschreibt der Ratgeber Photovoltaik und Denkmalschutz.

Wie kommen Module auf die Flachdächer der Jarrestadt?

Die Module liegen hinter der Attika, flach oder leicht aufgeständert, so dass sie von der Straße nicht zu sehen sind. Flachdächer mit Attika nennt das Denkmalschutzamt in seiner Praxishilfe ausdrücklich als Beispiel für einen Regelfall, den es standardisiert prüft.

Die Jarrestadt in Winterhude besteht meist aus viergeschossigen Backsteinblöcken mit Attika-Dachgeschossen. Für eine Anlage auf diesen Dächern zählt vor allem, wie hoch die Attika ist, denn im Regelfall dürfen die Module nicht darüber hinausragen. Nach Süden mit 10 Grad aufgeständert bringen sie in Hamburg 886 kWh je kWp im Jahr, nach Osten und Westen 810 kWh, dafür passen bei Ost-West mehr Module auf dieselbe Fläche.

Wird ein solches Dach neu abgedichtet und beginnen die Arbeiten nach dem 01.01.2027, verlangt § 16 Abs. 4 HmbKliSchG zusätzlich eine Begrünung auf 70 Prozent der Fläche. Für Module über der Begrünung empfiehlt die Umweltbehörde bei Südausrichtung mindestens 80 cm Reihenabstand und 20 cm Luft über den Pflanzen. Wie Ballast, Aufständerung und Gründach zusammengehen, erklärt die Seite Photovoltaik auf dem Flachdach.

Reihenhauszeile aus rotem Klinker, Solarmodule mit Abstand zu den Trennwänden der Nachbarhäuser

Was ist bei den Walmdächern in Dulsberg zu beachten?

Ein Walmdach hat statt zwei großer Flächen vier kleinere, die in verschiedene Richtungen zeigen. Wir verteilen die Module deshalb auf mehrere Seiten und rechnen den Ertrag für jede Fläche einzeln.

In Dulsberg stammen 67,4 Prozent der Gebäude aus den Jahren 1950 bis 1969, in Barmbek-Nord 56,6 Prozent. Die Gestaltungsmerkmale der Erhaltungsverordnung nennen für Dulsberg geneigte Walmdächer und dunkelroten Backstein. Auf einer Südostfläche mit 35 Grad bringt ein kWp in Hamburg 927 kWh im Jahr, auf einer Südwestfläche 914 kWh und auf einer reinen Ostseite 781 kWh.

Weil die einzelnen Flächen klein sind, entscheidet oft die Lage von Schornsteinen, Dachfenstern und Gauben darüber, wie viele Module in eine Reihe passen. Die Genehmigung des Bezirksamts holen wir mit einem Belegungsplan ein, der genau diese Flächen zeigt.

Was gilt für die Reihenhäuser der Fritz-Schumacher-Siedlung?

Gilt in Langenhorn die Solarpflicht beim neuen Dach?

Ja, sobald mehr als die Hälfte der Dachhaut erneuert wird und das Dach mindestens 50 m² groß ist. Dann müssen Module mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche belegen und spätestens mit dem fertigen Dach in Betrieb sein.

Langenhorn ist mit 49.260 Einwohnern laut Melderegister der zweitgrößte Stadtteil des Bezirks. Von den 9.609 Gebäuden haben 75,7 Prozent nur eine Wohnung, und 48,3 Prozent stammen aus den Jahren 1950 bis 1969. Wird an einem dieser Häuser die Eindeckung erneuert, greift die Pflicht auch dort. Den gemeinsamen Zeitplan mit dem Dachdecker beschreibt der Ratgeber Photovoltaik bei der Dachsanierung.

Ausnahmen gibt es, etwa wenn Verschattung die Einstrahlung um mehr als 25 Prozent mindert, denn dann gilt die Anlage nach § 5 PVUmsVO als wirtschaftlich nicht vertretbar. Für andere Härten gibt es einen Befreiungsantrag, der mindestens drei Monate vor Beginn der Dacharbeiten bei der Umweltbehörde sein muss.

Wärmepumpe vor der Seitenwand eines Klinkerhauses, Solarmodule auf dem Dach darüber

Was brauchen Eigentümergemeinschaften in Winterhude und Eppendorf?

Warum sind in Hamburg-Nord so viele Anlagen klein?

Von den rund 3.000 Solaranlagen in den Postleitzahl-Gebieten des Bezirks haben 48,3 Prozent höchstens 2 kW, so viel wie in keinem anderen Bezirk. Einheiten dieser Größe sind fast immer Balkonkraftwerke, und sie passen zu einem Bezirk, in dem die meisten Menschen in Mehrparteienhäusern wohnen.

Laut Marktstammdatenregister waren im Oktober 2026 rund 1.550 Anlagen mit mehr als 2 kW in Betrieb, rechnerisch etwa 47 je 1.000 Wohngebäude. Das ist der niedrigste Wert der sieben Bezirke, im Hamburger Mittel sind es etwa 79. Die Zählung ist eine Näherung, weil das Register keine Bezirke kennt und drei Postleitzahlen auch Hummelsbüttel in Wandsbek umfassen.

Für Mieter in Barmbek, Winterhude und Eppendorf ist das Steckersolargerät am Balkon oft der einzige Weg zu eigenem Solarstrom. Bis 800 VA genügt der Eintrag im Marktstammdatenregister, und was dabei für Mieter und Wohnungseigentümer gilt, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk in Hamburg.

In welche Nachbarbezirke wir ebenfalls kommen

Wir montieren in allen sieben Bezirken der Stadt, auch in den drei Nachbarn von Hamburg-Nord. Dort gelten andere Erhaltungsgebiete und andere Siedlungen.

Westlich liegt Eimsbüttel, wo die Erhaltungsverordnung für Harvestehude und Rotherbaum ausdrücklich die Dachzone schützt. Im Osten grenzt Wandsbek an, mit 79.803 Wohngebäuden der Bezirk mit den meisten Wohngebäuden Hamburgs. Südlich schließt Hamburg-Mitte an, wo unter anderem in Borgfelde, Hamm und Horn eigene Erhaltungsverordnungen gelten.

Womit Sie den ersten Termin vorbereiten

Wenn Sie wissen, dass Ihr Haus in einer der Siedlungen oder in einem Erhaltungsgebiet liegt, nennen Sie uns das gleich beim ersten Kontakt. Hilfreich sind außerdem die letzte Stromabrechnung, Fotos von Dach, Attika oder Dachfenstern und vom Zählerschrank, bei Reihenhäusern auch die Hausbreite. Per Mail erreichen Sie uns unter kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de, und eine Antwort bekommen Sie innerhalb eines Werktags. Über das Formular geht es ebenso.

Häufige Fragen

Wir wohnen in der Jarrestadt. Brauchen wir für Module auf dem Flachdach eine Genehmigung?

Ja, sogar zwei. Die Jarrestadt ist Erhaltungsgebiet und steht mit rund 300 Adresseinträgen als Ensemble in der Denkmalliste, deshalb müssen Bezirksamt und Denkmalschutzamt zustimmen. Flachdächer mit Attika führt das Denkmalschutzamt in seiner Praxishilfe als Beispiel für einen Regelfall.

Dürfen die Module in der Jarrestadt über die Attika hinausragen?

Nein, im Regelfall nach der Praxishilfe des Denkmalschutzamts werden sie höchstens so weit aufgeständert, dass sie nicht über die Attika ragen und von der gegenüberliegenden Straßenseite nicht zu sehen sind. Auf flach geneigten Dächern sind höchstens 20 cm Aufständerung vorgesehen.

Muss bei einem Reihenhaus in der Fritz-Schumacher-Siedlung auch die Genossenschaft zustimmen?

Ja, nach den Gestaltungsmerkmalen des Bezirksamts ist die Gestaltung mit dem Denkmalschutzamt und der Genossenschaft abzustimmen. Die einheitliche Dachdeckung in Farbe, Form und Material gilt dort als prägendes Merkmal der Siedlung. Wir holen beide Zustimmungen ein, bevor Module bestellt werden.

Wie viel Abstand müssen die Module auf unserem Reihenhaus in Langenhorn zur Trennwand halten?

0,50 m, wenn die Module höchstens 0,30 m über der Dachhaut liegen oder ins Dach integriert sind. Bei höherer Montage verlangt § 32 Abs. 5 der Hamburgischen Bauordnung 1,25 m. Beim Reihenmittelhaus gilt der Abstand an beiden Trennwänden.

Wir lassen unser Haus in Langenhorn neu eindecken. Wie groß muss die Solaranlage mindestens werden?

30 Prozent der Nettodachfläche müssen belegt werden, wenn mehr als die Hälfte der Dachhaut neu wird. Nettodachfläche heißt, dass Nordflächen über 10 Grad, Gauben und Dachfenster abgezogen werden. Bei einem Satteldach mit 120 m² brutto bleiben im Beispiel 54 m², davon 16,2 m² mit Modulen.

Muss auf einem Flachdach in Winterhude ab 2027 zusätzlich ein Gründach entstehen?

Ja, wenn die Bauarbeiten an einem Dach mit höchstens 10 Grad Neigung nach dem 01.01.2027 beginnen. Dann sind 70 Prozent der Fläche zu begrünen, und die Solarpflicht gilt daneben weiter. Module und Begrünung liegen dann auf derselben Fläche.

Ich wohne zur Miete in Eppendorf. Brauche ich für ein Balkonkraftwerk eine Genehmigung?

Nein, nach der Bauordnung nicht, denn Solaranlagen an Balkonbrüstungen sind verfahrensfrei. Liegt Ihr Haus aber in einem der Erhaltungsgebiete in Eppendorf oder ist es ein Denkmal, kann das Bezirksamt oder das Denkmalschutzamt zustimmen müssen. Die Erlaubnis des Vermieters können Sie nach § 554 BGB verlangen.

Lässt sich ein Walmdach in Dulsberg überhaupt sinnvoll mit Modulen belegen?

Ja, die Module werden dann auf mehrere Dachseiten verteilt. Nach PVGIS bringt eine Südostseite mit 35 Grad in Hamburg 927 kWh je kWp und eine Südwestseite 914 kWh, also nur wenig weniger als die reine Südlage mit 978 kWh.

Steht die Frank'sche Siedlung in Klein Borstel unter Denkmalschutz?

Ja, die Siedlung aus den Jahren 1935 bis 1939 steht mit rund 560 Adresseinträgen als Ensemble in der Denkmalliste. Für sie gilt außerdem eine Erhaltungsverordnung. Eine Solaranlage braucht dort deshalb die Zustimmung des Denkmalschutzamts und die Genehmigung des Bezirksamts.

Wie viel Strom bringt eine Ost-West-Aufständerung auf einem Flachdach in Hamburg?

810 kWh je kWp im Jahr ergibt PVGIS für Module mit 10 Grad nach Osten und Westen, nach Süden aufgeständert sind es 886 kWh. Ost-West passt, wenn mehr Module auf die Fläche sollen und der Strom gleichmäßiger über den Tag kommen soll.

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Photovoltaik für Ihr Haus in Hamburg-Nord

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