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Photovoltaik in Hamburg — zur Startseite Photovoltaik in Hamburg Solaranlagen, Speicher, Wallbox 0 % MWST auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Photovoltaik-Angebot prüfen: Hände vergleichen am Küchentisch zwei Angebotsmappen, daneben ein kleines Solarmodul-Muster
Solaranlagen, Speicher, Wallbox

Photovoltaik-Angebotsvergleich in Hamburg

Ein Photovoltaik-Angebot in Hamburg lässt sich an wenigen Posten prüfen und mit einem zweiten vergleichen. Kostet die Anlage ohne Speicher über 1.600 Euro je kWp, fragen Sie nach dem Grund.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

Ein vollständiges Photovoltaik-Angebot nennt die Leistung in kWp, Module und Wechselrichter mit Typ sowie einen Speicher mit seiner nutzbaren Kapazität. Dazu gehören Unterkonstruktion, Gerüst, Zählerschrank, die Anmeldung und eine Ertragsprognose für Ihr Dach. Teilen Sie den Gesamtpreis durch die kWp, und liegt das Ergebnis ohne Speicher über 1.600 Euro je kWp, sollten Sie laut Finanztip nach dem Grund fragen. Mit Speicher liegt diese Grenze bei rund 2.200 Euro je kWp.

Vergleichen lassen sich zwei Angebote erst, wenn beide dieselben Posten einzeln ausweisen. In Hamburg hat ein zweites Angebot noch einen weiteren Zweck. Ob eine Anlage unter der Solarpflicht wirtschaftlich vertretbar ist, wird mit dem günstigeren von zwei Angeboten gerechnet.

Was gehört in ein vollständiges Angebot?

In ein vollständiges Angebot gehören alle Teile der Anlage mit Typ und Menge, alle Arbeiten bis zur Anmeldung und eine Ertragsprognose. Jede Position sollte einzeln dastehen, damit Sie sie mit einem zweiten Angebot und mit den Marktwerten vergleichen können.

Position Woran Sie sie im Angebot erkennen Richtwert mit Quelle
Anlagenleistung Zahl der Module mal Leistung je Modul, Summe in kWp 5 bis 7 m² Dachfläche je kWp (Verbraucherzentrale)
Module Hersteller, Typ, Leistung je Modul, Leistungsgarantie Leistungsgarantie 25 bis 30 Jahre auf 80 bis 90 Prozent Restleistung (Finanztip)
Wechselrichter Typ, Leistung, Dauer der Herstellergarantie Garantie meist höchstens 10 Jahre (Finanztip)
Speicher nutzbare Kapazität in kWh, Garantie 300 bis 700 Euro je kWh (Verbraucherzentrale); höchstens 1,5 kWh je kWp und je 1.000 kWh Verbrauch (HTW Berlin)
Unterkonstruktion Dachhaken oder Ballast passend zur Dachdeckung beim Reihenhaus 0,50 m Abstand zur Brandwand bei flacher Montage (§ 32 Abs. 5 HBauO)
Gerüst eigener Posten oder ausdrücklich im Preis enthalten 500 bis 1.500 Euro am Einfamilienhaus (42watt)
Zählerschrank ob der vorhandene Schrank bleibt oder was getauscht wird 1.500 bis 5.000 Euro; über 3.000 Euro genau nachfragen (42watt, Finanztip)
Anmeldung Antrag bei den Hamburger Energienetzen, Inbetriebsetzung, Eintrag im Marktstammdatenregister Eintrag binnen eines Monats nach Inbetriebnahme (§ 5 Abs. 5 MaStRV)
Messung wer das intelligente Messsystem einbaut, laufende Kosten höchstens 50 Euro im Jahr bei über 7 bis 15 kW, Steuerbox bis 50 Euro (§ 30 MsbG)
Ertragsprognose kWh im Jahr je Dachfläche mit Richtung und Neigung Süddach 35° 978 kWh, Ost-West 773 kWh je kWp (PVGIS, eigene Rechnung)
Umsatzsteuer 0 % auf Anlage, Speicher und Montage ausgewiesen Anlagen bis 30 kWp am Wohnhaus (§ 12 Abs. 3 UStG)
Preis je kWp Gesamtpreis geteilt durch die kWp 1.100 bis 1.600 Euro ohne Speicher, bis rund 2.200 Euro mit Speicher (co2online, Finanztip)
Gewährleistung Frist und was sie umfasst 2 oder 5 Jahre je nach Einbausituation (Verbraucherzentrale)

Marktpreise für Privatkunden mit 0 % Umsatzsteuer, Stand 2026: co2online (März 2026), Finanztip (05.03.2026 und 30.07.2026), Verbraucherzentrale (02.07.2026), 42watt (Juli 2026). Ertrag aus eigener Rechnung mit PVGIS 5.3 für Hamburg, Stand 10/2026. Den verbindlichen Preis für Ihr Haus nennt erst das Angebot nach dem Termin am Dach.

Wie rechnen Sie den Preis je kWp aus?

Teilen Sie den Gesamtpreis der Anlage ohne Speicher durch ihre Leistung in kWp. Enthält das Angebot einen Speicher, ziehen Sie dessen Preis vorher ab oder halten Sie den Gesamtpreis je kWp gegen die Grenze für Anlagen mit Speicher.

Für ein Hamburger Wohnhaus liegen die Marktpreise 2026 ohne Speicher bei 1.100 bis 1.600 Euro je kWp, eine Anlage mit 10 kWp kostet also 11.000 bis 16.000 Euro. Kleine Anlagen, etwa auf einem Reihenmittelhaus zwischen zwei Brandwänden, landen eher am oberen Rand, weil Gerüst, Wechselrichter und Anmeldung dort auf weniger kWp verteilt werden.

Steht ein Angebot über der Spanne, können ein verwinkeltes Dach, Ballast für ein Flachdach oder ein neuer Zählerschrank dahinterstehen. Fragen Sie, welcher Posten den Preis hebt, und lassen Sie ihn sich einzeln ausweisen. Die Spannen für Anlagen mit 6, 8, 10 und 15 kWp stehen im Ratgeber Was kostet eine Photovoltaikanlage?.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Ist der Speicher im Angebot passend bemessen?

Passend bemessen ist ein Speicher, wenn er nach der Faustregel der HTW Berlin höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je kWp und je 1.000 kWh Jahresverbrauch hat. Ein Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch kommt danach auf höchstens 6 kWh, gleich wie groß die Anlage ist.

Achten Sie darauf, dass im Angebot die nutzbare Kapazität steht. Die Bruttokapazität liegt höher, weil eine Batterie zu ihrem Schutz nie ganz entladen wird, und ein Preis je Brutto-kWh wirkt deshalb niedriger, als er ist. Für Speicher nennt die Verbraucherzentrale 300 bis 700 Euro je kWh und eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren, also kürzer als die der Module.

Verspricht ein Angebot mit Speicher eine Autarkie von mehr als 80 Prozent, sollten Sie nachrechnen lassen. Gemeint ist der Anteil Ihres Jahresverbrauchs, den die Anlage deckt, und nach HTW und Verbraucherzentrale sind mit Speicher rund 55 bis 70 Prozent üblich. Wie Größe und Verbrauch zusammenpassen, beschreibt die Seite Photovoltaik mit Speicher.

Steht im Angebot eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion, sollte dabei stehen, welche Stromkreise bei einem Netzausfall weiterlaufen. Ohne eine solche Funktion schaltet eine netzgekoppelte Anlage bei Stromausfall ab, auch wenn der Speicher voll ist.

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Wie prüfen Sie die Ertragsprognose?

Warum brauchen Sie in Hamburg zwei Angebote?

Wer unter die Hamburger Solarpflicht fällt und sich darauf berufen will, dass eine Anlage wirtschaftlich nicht vertretbar ist, braucht zwei Angebote. Nach § 5 PVUmsVO gilt das, wenn sich die Anlage erst nach mehr als 20 Jahren bezahlt macht, gerechnet mit dem günstigeren der beiden Angebote.

Ein Speicher bleibt bei dieser Rechnung außen vor. Die Pflicht betrifft Neubauten und Bestandsdächer, bei denen mehr als 50 Prozent der Dachhaut erneuert werden. Wie die Ausnahme nachgewiesen wird und welche Fristen gelten, erklärt der Ratgeber zur Solarpflicht in Hamburg.

Welche Posten sollten getrennt im Angebot stehen?

Getrennt stehen sollten alle Posten, die nicht an jedem Haus anfallen oder einen anderen Steuersatz haben, also Gerüst, Zählerschrank, Wallbox und ein Wartungsvertrag. Gerüst und Zählerschrank verändern den Preis am stärksten, je nach Haus um 500 bis 1.500 Euro und um 1.500 bis 5.000 Euro.

Eine Wallbox kostet laut ADAC mit Installation 1.200 bis 3.500 Euro und trägt 19 % Umsatzsteuer, ebenso eine eigenständige Wartung. Stecken beide im Preis der Anlage, lässt sich die Umsatzsteuer nicht richtig ausweisen, und der Preis je kWp wirkt höher, als er ist.

Was muss zur Umsatzsteuer auf der Rechnung stehen?

Für eine Anlage bis 30 kWp auf oder an einem Wohnhaus steht auf der Rechnung 0 % Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Nach dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 27.02.2023 gilt der Nullsteuersatz auch für Montage, Wechselrichter, Speicher, Gerüst, Zähler, einen nötigen neuen Zählerschrank und eine Notstromeinrichtung.

Weist ein Angebot für einen dieser Posten 19 % aus, fragen Sie nach. Die Grenzen der Steuerbefreiung und was für Anlagen über 30 kWp gilt, erklärt der Ratgeber Photovoltaik und Steuer.

Wer prüft ein Angebot neutral?

Neutral prüfen lassen können Sie ein Angebot bei den Hamburger Energielotsen, zu denen auch die Verbraucherzentrale Hamburg mit ihrer Beratung zur Photovoltaik gehört. Die Erstberatung kostet Hamburger Haushalte nichts und kann am Telefon, per Video oder persönlich stattfinden.

Bringen Sie zu so einem Termin beide Angebote und die letzte Stromrechnung mit. Dann lassen sich Preis je kWp, Speichergröße und Ertragsprognose direkt nebeneinanderlegen.

Beispiel: ein Angebot mit Speicher nachrechnen

Beispiel. Für ein freistehendes Einfamilienhaus mit Süddach und 4.000 kWh Verbrauch im Jahr liegt ein Angebot über 10 kWp mit einem 6-kWh-Speicher vor. Der Gesamtpreis beträgt 20.200 Euro einschließlich Gerüst, und der Zählerschrank bleibt (alles Annahmen).

  1. Speicher: Nach der HTW-Faustregel passen zu 4.000 kWh Verbrauch höchstens 6 kWh, die Größe stimmt also.
  2. Preis: Für 10 kWp mit 6-kWh-Speicher liegt der Marktpreis bei 12.800 bis 20.200 Euro, das Angebot steht damit am oberen Rand. Setzt man den Speicher mit 4.200 Euro an, bleiben für die Anlage 16.000 Euro, genau 1.600 Euro je kWp.
  3. Ertrag: Für ein unverschattetes Süddach mit 35 Grad sollte die Prognose bei rund 9.800 kWh im Jahr liegen.
  4. Eigenverbrauch: Mit Speicher sind für dieses Haus rund 2.500 kWh selbst genutzter Strom eine Annahme nach HTW, und rechnet das Angebot mit deutlich mehr, sollte es das begründen.
  5. Steuer: Auf der Rechnung stehen für alle Posten 0 % Umsatzsteuer.

Das Angebot schöpft damit beide Marktspannen bis zum oberen Rand aus. Hier lohnt die Frage, was den Preis hebt, etwa ein verwinkeltes Dach oder ein Speicher mit längerer Garantie, und ob ein zweites Angebot für dasselbe Dach niedriger ausfällt.

Was in unserem Angebot steht

Nach dem ersten Termin am Dach, der nichts kostet, rechnen wir den Ertrag für jede Dachfläche und planen Anlage und Speicher nach Ihrem Verbrauch. Unser Angebot führt danach jede Position aus der Prüfliste einzeln auf, mit Gerüst und Zählerschrank als eigenen Posten und mit der Anmeldung bei den Hamburger Energienetzen samt Eintrag im Marktstammdatenregister.

Wenn Sie schon ein Angebot eines anderen Betriebs haben, legen Sie es gern neben unseres, und für das Gespräch helfen außerdem die letzte Stromrechnung und ein Foto vom Zählerschrank. Erreichbar sind wir per Mail an kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de, und über das Formular können Sie den Termin direkt anfragen.

Häufige Fragen

Wie viele Angebote sollte ich für meine Solaranlage einholen?

Zwei Angebote genügen für einen Vergleich, wenn beide dieselben Posten einzeln ausweisen. Fällt Ihr Haus unter die Hamburger Solarpflicht, brauchen Sie für den Nachweis, dass eine Anlage wirtschaftlich nicht vertretbar ist, ohnehin zwei. Gerechnet wird dann mit dem günstigeren.

Ab welchem Preis pro kWp sollte ich beim Anbieter nachfragen?

1.600 Euro je kWp nennt Finanztip als Grenze für Anlagen ohne Speicher, mit Speicher sind es rund 2.200 Euro. Liegt ein Angebot darüber, kann ein verwinkeltes Dach oder ein neuer Zählerschrank der Grund sein. Fragen Sie, welcher Posten den Preis hebt.

Muss im Angebot stehen, welche Module auf mein Dach kommen?

Ja, Hersteller, Typ und Leistung je Modul gehören ins Angebot. Nur so können Sie Leistungsgarantie, Fläche und Preis zweier Angebote nebeneinanderlegen. Steht dort nur eine Gesamtleistung ohne Modultyp, bitten Sie um die Angabe.

Reicht es, wenn beim Speicher nur die Kapazität in kWh angegeben ist?

Nein, entscheidend ist die nutzbare Kapazität, also die Strommenge, die der Speicher tatsächlich abgibt. Die Bruttokapazität liegt darüber, weil eine Batterie zu ihrem Schutz nie ganz entladen wird. Vergleichen Sie Speicherpreise deshalb immer je nutzbarer kWh.

Darf auf der Rechnung für die Solaranlage Mehrwertsteuer stehen?

Nein, für eine Anlage bis 30 kWp auf oder an Ihrem Wohnhaus gilt der Nullsteuersatz nach § 12 Abs. 3 UStG, einschließlich Speicher und Montage. Anders ist es bei einer Wallbox und bei einer eigenständigen Wartung, dort fallen 19 Prozent an. Diese Posten sollten deshalb getrennt auf der Rechnung stehen.

Kann der Zählerschrank nach dem Auftrag noch als Zusatzkosten kommen?

Ja, wenn der Betrieb ihn vor dem Angebot nicht angesehen hat. Für einen neuen Zählerschrank nennt 42watt 1.500 bis 5.000 Euro. Lassen Sie sich deshalb schriftlich geben, ob Ihr vorhandener Schrank bleiben kann.

Wie erkenne ich, ob die Ertragsprognose zu hoch angesetzt ist?

978 kWh je kWp im Jahr errechnet PVGIS für ein Hamburger Süddach mit 35 Grad Neigung, ein Ost-West-Dach kommt auf 773 kWh. Liegt die Prognose für Ihr Dach spürbar über dem Wert seiner Richtung, fragen Sie nach Rechenweg und Annahmen. Bäume oder Gauben, die Schatten werfen, senken den Wert eher.

Gehört die Anmeldung beim Netzbetreiber ins Angebot?

Ja, den Antrag bei den Hamburger Energienetzen stellt der Elektrofachbetrieb über das Portal des Netzbetreibers. Im Angebot sollte stehen, dass Antrag, Inbetriebsetzung und der Eintrag im Marktstammdatenregister enthalten sind. Der Eintrag ist binnen eines Monats nach der Inbetriebnahme fällig.

Wie lange Garantie sollte der Wechselrichter haben?

10 Jahre sind laut Finanztip meist die Obergrenze der Herstellergarantie für Wechselrichter. In einer Studie der Berner Fachhochschule fielen 34,3 Prozent der Geräte bis zum 15. Betriebsjahr erstmals aus. Planen Sie einen Tausch während der Laufzeit der Anlage deshalb mit ein.

Prüft in Hamburg jemand mein Angebot neutral?

Ja, die Hamburger Energielotsen bieten eine Erstberatung an, die für Hamburger Haushalte nichts kostet, und die Verbraucherzentrale Hamburg sieht sich dort auch Angebote für Solaranlagen an. Bringen Sie beide Angebote und die letzte Stromrechnung mit.

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